Progressive Muskelentspannung

Die „Progressive Muskelentspannung“ (PME) wurde Anfang der zwanziger Jahre von Edmund Jacobson in den USA entwickelt und an der Harvard University gelehrt. Sie ist ein wissenschaftlich belegtes und anerkanntes Entspannungsverfahren.

Was ist das Ziel der Progressiven Muskelentspannung?

Stress und übermäßige Anspannung sind die zweithäufigste Ursache für Gesundheitsprobleme. Körper und Geist brauchen Entspannung um gesund und leistungsfähig zu bleiben.
Daher eigenen sich Entspannungsübungen und vor allen Dingen die Progressive Muskelentspannung gut zum Stressabbau und auch zur Burn-Out-Prävention.

Man kann mit der PME lernen, in jeder Situation des Alltages den Körper zu beruhigen, den Puls herunter zu fahren und sich zu entspannen. Bestimmte Muskelgruppen werden hierzu intensiv und bewusst angespannt und bewusst wieder entspannt. Dadurch wird die Körperwahrnehmung verbessert und der Körper „entstresst„.

Entspannungsreaktionen des Körpers sind z. B.:
Blutdrucksenkung, Blutzuckerspiegelsenkung, Puls- und Atemverlangsamung, Verbesserung der Durchblutung und des Stoffwechsels, Entgiftung, Immunstärkung, Zellreparatur, Harmonisierung und Anregung der Magen-Darm Funktion, Beruhigung der Gehirnaktivität, …

… die Balance des Körpers wird angestrebt.

PME wird in den Kursen gründlich eingeübt, sodass man das Erlernte gut zu Hause umsetzen kann. Regelmäßig praktiziert, fühlt man sich schon nach kurzer Zeit entspannter und ausgeglichener.

PME ist für jeden Menschen – ob Groß, ob Klein – sofern keine psychiatrischen Störungen oder Erkrankungen vorliegen (z. B. psychotische Erkrankungen, endogene Depressionen, Epilepsie).

Bei Kindern heißt es auch gerne die „Prima Muskelentspannung“ 🙂

  • Wissenschaftlich belegtes, annerkanntes Entspannungsverfahren
  • Bestandteil bei Rehabilitations-, Trainings- und Stressbewältigungsmaßnahmen
  • Körperaktive Übungen und somit auch leicht zu erlernen
  • gezielt bei Muskelverspannungen
  • unkompliziert und leicht nachvollziehbar, somit in kurzer Zeit zu erlernen
  • verschiedene Übungsvarianten für alle Lebenslagen

Indikationen:
  • Allgemeine Gesundheitsvorsorge
  • Angsstörungen
  • Asthma
  • Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten z. B. Konzentrationsstörungen
  • Bluthochdruck
  • Tinnitus
  • Körperlicher Funktionsstörungen
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Schmerzreduktion
  • Schlafstörungen
Kontraindikationen:
  • fehlendes Konzentrationsvermögen (hirnorganisch bedingt)
  • schwere psychiatrische Erkrankungen (z. B. Schizophrenie)
  • bei Einnahme von Beruhigungsmitteln
  • endogene Depressionen
  • Krampfleiden (z. B. Epilepsie)
  • Herzschwäche (Rücksprache mit Arzt)