
Gongmeditation
Eintauchen. Lauschen. Nachspüren
Gongmeditation – eintauchen in eine besondere Klangwelt
Ein Gong kann ganz leise sein. Fast nur ein Hauch von Klang. Und wenige Augenblicke später kann er mit seinen Schwingungen den gesamten Raum erfüllen.
Genau diese Vielfalt macht den Gong für mich so besonders.
Während einer Gongmeditation darfst du es dir bequem machen, die Augen schließen und einfach lauschen. Unterschiedliche Klangfarben, Obertöne und Schwingungen entstehen, verändern sich und verklingen wieder. Du musst dabei nichts tun und auch nichts erreichen – diese Zeit darf einfach eine Auszeit für dich sein.
Was macht einen Gong eigentlich aus?
Ein Gong ist weit mehr als eine große Metallscheibe. Material, Größe, Form, Stärke und die Art seiner Herstellung und Bearbeitung haben Einfluss darauf, wie ein Gong schwingt und welche Klangfarben sich entwickeln.
Je nachdem, wo, wie stark und mit welchem Schlägel ein Gong angespielt wird, können ganz unterschiedliche Töne entstehen: mal fein und schwebend, mal tief und tragend, mal kraftvoll und raumfüllend.
Deshalb gleicht auch eine Gongmeditation nie ganz der anderen.
Meine Gongs
Bei meinen Gongmeditationen arbeite ich mit unterschiedlichen Gongs. Jeder von ihnen besitzt seinen eigenen Klangcharakter und eröffnet dadurch andere Möglichkeiten im Spiel.
Der Feng-Gong – lebendig & facettenreich
Der Feng-Gong, auch Wind-Gong genannt, ist nahezu flach und besitzt keinen ausgeprägten umgebogenen Rand. Er wird traditionell aus einer Bronzelegierung gefertigt, deren Hauptbestandteile Kupfer und Zinn sind.
Durch seine offene Bauweise spricht er schnell an und entwickelt ein besonders lebendiges und obertonreiches Klangspektrum.
Sanft gespielt können sehr feine, schwebende Klänge entstehen. Wird er intensiver angespielt, zeigt er eine erstaunliche Kraft und kann den gesamten Raum mit seinen Schwingungen erfüllen.
Gerade diese Wandelbarkeit fasziniert mich an ihm.
Der Gaja-Gong – handgefertigt aus Bronze
Mein Gaja-Gong stammt aus der Werkstatt des Gongbauers Hans-Jürgen Hagel und wurde von ihm in Handarbeit gefertigt. Er besteht aus Bronze und erhält durch seine individuelle Formgebung und Bearbeitung seinen ganz eigenen Klangcharakter.
Obwohl sowohl der Feng-Gong als auch der Gaja-Gong aus Bronze bestehen, unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Bauweise und ihrem Klangverhalten.
Während der Feng-Gong sehr schnell anspricht und eher offen, bewegt und obertonreich klingt, eröffnet mir der Gaja-Gong eine andere Klangwelt. Je nachdem, wo und womit er angespielt wird, lassen sich ihm feine, tiefe, tragende oder auch kraftvolle Klangfarben entlocken.
So ergänzen sich die unterschiedlichen Gongs wunderbar miteinander.
Mehr über Hans-Jürgen Hagel, seine handgefertigten Gongs und seine Gongbau-Seminare findest du auf der Website des Gongzentrums Eichenwurzel.
Ein Gong mit einer ganz besonderen Geschichte
2025 durfte ich bei Hans-Jürgen Hagel selbst zum Hammer greifen und meinen eigenen Gong bauen.
Das Metall selbst zu bearbeiten und Schritt für Schritt mitzuerleben, wie daraus ein Gong mit seinem ganz eigenen Klang entsteht, war für mich ein besonderes Erlebnis.
Dadurch hat dieser Gong natürlich auch einen ganz persönlichen Stellenwert für mich bekommen – und immer wieder darf auch er Teil meiner Gongmeditationen sein.
Gongmeditation in der Gruppe
Gemeinsam in die Klangwelt der Gongs eintauchen, zur Ruhe kommen und sich eine bewusste Auszeit vom Alltag schenken.
Meine Gongmeditationen in der Gruppe gibt es in drei verschiedenen Leveln.
Dabei geht es nicht um Anfänger oder Fortgeschrittene und du musst auch nichts „können“. Die Level beschreiben vielmehr, wie sich Intensität, Dynamik und Vielfalt der Gongklänge verändern.
Level 1 – sanft & ruhig
Ein behutsames Eintauchen in die Welt der Gongs.
Ruhige Klangwellen, sanfte Übergänge und viel Raum zum Nachspüren stehen im Vordergrund.
Level 1 eignet sich wunderbar, wenn du den Gong zum ersten Mal erleben möchtest oder dir eine besonders ruhige und sanfte Gongmeditation wünschst.
Level 2 – intensiv & abwechslungsreich
Die Klangwelt wird vielfältiger.
Sanfte Passagen wechseln sich mit intensiveren Klangwellen ab. Unterschiedliche Spielweisen und Klangfarben kommen hinzu und lassen dich die Vielseitigkeit des Gongs noch einmal anders erleben.
Eine schöne Mischung aus ruhigen Momenten und kraftvolleren Klangerlebnissen.
Level 3 – kraftvoll & klangreich
Hier dürfen die Gongs ihre ganze Klangfülle zeigen.
Leise und feine Töne gehören ebenso dazu wie kraftvolle, raumfüllende Klangwellen und intensive Schwingungen.
Level 3 ist besonders für Menschen gedacht, die Gongklänge bereits kennen und ganz bewusst auch die kraftvolle Seite der Instrumente erleben möchten.
Wichtig: Die Level stellen keine Steigerung im Sinne von „besser“ oder „fortgeschrittener“ dar. Entscheidend ist, welche Art von Klangerlebnis sich für dich gerade passend anfühlt.
Gongzeit für dich – deine persönliche Gongmeditation
Du möchtest die Welt der Gongs lieber ganz für dich erleben?
Dann ist die Gongzeit für dich deine persönliche Auszeit – ohne Gruppe und mit dem Raum ganz für dich allein.
Dadurch kann ich die Gongmeditation noch individueller gestalten und Intensität, Dynamik und Spielweise auf dich und dein momentanes Empfinden abstimmen.
Auch bei deiner persönlichen Gongzeit kannst du zwischen Level 1, Level 2 und Level 3 wählen.
Und wenn du dir nicht sicher bist, welches Level zu dir passt, musst du dich nicht festlegen. Wir können das zu Beginn gemeinsam besprechen.
60 Minuten · 72 €
Eine wohltuende Auszeit zum Ankommen, Eintauchen in die Gongklänge und Nachspüren.
Diese Zeit eignet sich auch wunderbar, wenn du eine Gongmeditation zunächst einmal ganz für dich kennenlernen möchtest.
90 Minuten · 105 €
Mehr Zeit für dich und die unterschiedlichen Klangwelten des Gongs.
Die längere Dauer schenkt uns mehr Raum für einen ausgedehnteren Klangbogen mit ruhigen und intensiveren Phasen sowie genügend Zeit zum Nachspüren.
120 Minuten · 135 €
Deine ausführliche Gong-Auszeit.
Viel Zeit zum Ankommen, für ein ausgedehntes und individuell gestaltetes Klangerlebnis und einen bewussten, ruhigen Abschluss.
Gut zu wissen
Die gebuchte Zeit ist deine gesamte persönliche Gongzeit. Dazu gehören neben der eigentlichen Gongmeditation auch ein kurzes Ankommen und die Zeit zum Nachspüren.
Für deinen gemütlichen Platz sind Unterlage, Decke und Kissen vorhanden. Komm am besten in bequemer Kleidung. Wenn du möchtest, kannst du dir zusätzlich warme, rutschfeste Socken mitbringen.
Ob gemeinsam in der Gruppe oder ganz für dich allein – du entscheidest, wie du die besondere Klangwelt der Gongs erleben möchtest.
zur Terminbuchung: